Barbie Wiki
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Barbie als: Die Prinzessin und das Dorfmädchen
Barbie Cover PuD.jpg

Produzenten

Jesyca C. Durchin
Jennifer Twiner McCarron

Regisseur

William Lau

Geschrieben von:

Mark Twain (Orginalgeschichte)
Cliff Ruby
Elana Lesser

Musik

Arnie Roth

Erscheinungsjahr

2004

Spieldauer

85 Minuten

Vorheriger Film:

Barbie in Schwanensee

Nächster Film:

Barbie und der geheimnisvolle Pegasus

Bei "Barbie: Die Prinzessin und das Dorfmädchen" handelt es sich bereits um den vierten Film der computeranimierten Barbie-Reihe. Die Geschichte des Films basiert auf Mark Twains "Der Prinz und der Bettelknabe", aber im Gegensatz zu diesem Märchen sind hier die Protagonisten weiblich. Eine Premiere haben hier längere Gesangseinlagen anstelle der ausschließlich instrumentalen Begleitung in den vorigen Filmen. Es ist auch erstmals keine Geschichte, die Barbie ihrer kleinen Schwester Shelly erzählt. Darüber hinaus kommt erstmals die farbliche Gegenüberstellung zweier Charaktere zum Einsatz, was in den vorigen Filmen aufgrund nur einer Hauptfigur überflüssig war. Auch in den folgenden Filmen werden zwei oder drei Hauptpersonen jeweils in blauer, rosa und violetter Kleidung dargestellt, wobei eine Farbe den ganzen Film über einem Charakter erhalten bleibt, auch bei Kleidungswechsel.

Deutsche Stimmen[]

Stimme Rolle
Ilona Brokowski Prinzessin Anneliese/Erika
Ricarda Ulm Erika (Gesang)
Anita Hopt Prinzessin Anneliese (Gesang)
Norman Matt Julian / Midas
Gerrit Schmidt-Foß König Dominick
Patrick Kaiser König Dominick (Gesang)
Helga Sasse Königin Genevieve
Sonja Deutsch Madame Karpfen
Hans-Jürgen Wolf Herve
Michael Pan Preminger
Irina von Bentheim Serafina
Rainer Fritzsche Wolfie
Eberhard Prüter königlicher Sekretär
Tanja Geke Bertie/Palast Mädchen
Andreas Mannkopff Botschafter Bismarck

Handlung[]

Nur ihre Haarfarbe unterscheidet die beiden - und ihr Beruf!

Zunächst hört man Barbies Stimme zu Standbildern erzählen, später setzt zu ihrer Erzählung fließender Film ein: "Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Land. Da geschah in einem Dorf auf einem Berggipfel etwas ganz Erstaunliches: Im selben Moment wurden zwei genau gleich aussehende kleine Mädchen geboren. Das eine Baby war eine Prinzessin. Der König und die Königin waren außer sich vor Freude. Prinzessin Anneliese sollte von allem nur das Beste bekommen. Das zweite Mädchen wurde auf den Namen Erika getauft. Seine Eltern liebten es ebenso sehr wie das Königspaar seine Prinzessin. Aber sie machten sich Sorgen: Sie waren arm. Wie sollten sie da für ihre kleine Tochter sorgen können? Viele Jahre gingen ins Land. Anneliese lernte, was ihre königlichen Pflichten waren, während Erika lange und hart als Näherin arbeitete; für die boshafte Madame Karpfen. Da das Leben der beiden so unterschiedlich verlief, war es nicht verwunderlich, dass die Prinzessin und Erika einander nie begegneten. Aber das Schicksal beschloss, dass es geschehen sollte..."

Die Königin

"Alles begann in der königlichen Miene, als die Minenarbeiter die Königin darüber informierten, dass es kein Gold mehr gab. Die Königin war geschockt. Damit war das Königreich bankrott. Wie sollte sie nun für ihr Volk sorgen? Wenn sie nur ihren vertrauten Berater Preminger hätte fragen können. Aber der befand sich auf einer langen Reise. Sie musste schnell etwas unternehmen, um das Königreich zu retten. Aber was? Plötzlich kam ihr die Erleuchtung: In der Nähe lebte ein reicher junger König. Und der suchte eine Braut..." (An dieser Stelle sieht die Königin bedeutungsvoll auf Prinzessin Anneliese.)

Anneliese ist bei der Anprobe für ihr Hochzeitskleid und ihr steht ein pflichterfüllter Tag bevor. Sie leidet unter den Hofzwängen und unter dem Druck, einen ihr fremden Mann heiraten zu müssen. Gleichzeitig schuftet Erika, durch Geldnot

Anneliese leidet unter dem Leben am Hof...

inzwischen eine Leibeigene, unten im Dorf die Zinsen ihrer Schulden ab, auch wenn diese von ihrer Arbeitgeberin extravagant erhöht werden. Die beiden Mädchen singen in "Ein Tag für mich allein" von ihrem Leben, dem ständigen Müssen und Erwartungen erfüllen. Erika will lieber als Sängerin und der Geldsorgen ledig durch die Welt ziehen, Anneliese sehnt sich nach der Freiheit, ihren Mann selbst aussuchen zu dürfen, sie hat heimlich ein Auge auf ihren besten Freund, den Hoflehrer Julian, geworfen. Ihre Mutter würde ihr den Zwang gerne ersparen, aber als Herrscherin des Volkes muss sie darauf bestehen, das Land vor dem Bankrott zu retten. Beide Mädchen, Erika und Anneliese, spielen mit dem Gedanken, einfach alles hinter sich zu lassen und zu gehen. Aber das schlechte Gewissen hält sie zurück, es bleibt vorerst beim Träumen.

...so wie Erika unter ihrer Leibeigenschaft.

Nachts in der Mine des Königreiches: Die beiden einfältigen Brüder Karl und Heinz sind dabei, die Goldüberreste zu stehlen, als ihr Arbeitgeber hinzukommt. Es ist der Berater der Königin, Preminger, der seine Stellung bei Hof schon jahrelang ausnutzt, um sich selbst zu bereichern. Davon berichtet er unter anderem in dem Lied "Das schlag ich nicht aus", ebenso wie von seinen Zukunftsplänen. Er hat das Gold aus der Mine stehlen lassen, um die Königin unter Druck zu setzen: Wenn das Königreich bankrott ist, will er ihr "sein" Gold anbieten, wenn sie ihn dafür mit ihrer Tochter Anneliese vermählt. Auf diese Weise wird Preminger König. Sein Diener Karl berichtet ihm, dass die Königin bereits Annelieses Hochzeit mit dem König des Reiches Damica arrangiert hat, aber Preminger passt seinen Plan kurzerhand an: Er will die Prinzessin von seinen Dienern entführen lassen, um den König zu verärgern, sodass dieser Anneliese nicht mehr heiraten will, und sie anschließend "finden und befreien". Durch die Dankbarkeit der Königin würde er immer noch zum König werden, aber schon jetzt ist klar, wie er Anneliese nach der Trauung behandeln würde; er beschließt, sie nie wieder aus dem Haus zu lassen und das ohnehin verarmte Volk für ihn schuften zu lassen.

Am Morgen kommen Gäste am Königshof an: Der junge König Dominic von Damica, wenn auch als Page verkleidet, und sein Botschafter Bismarck, der dazu neigt, den König zu bevormunden. Während die Königin ein weiteres Hochzeitsgeschenk für Anneliese entgegennimmt, gerät deren geliebte Kazte Serafina mit dem fiesen Hund Midas zusammen, der Preminger gehört und damit prahlt, dass sein Herr bald auf dem Thron sitzen werde anstelle von Annelieses Mutter. Seraphina ist bei weitem klüger, geschickter und schneller als Midas, aber er ist trotzdem größer und stärker und scheucht sie durch das ganze Schloss.

Anneliese widmet sich mit Begeisterung ihrem Unterricht; wenn es nach ihr ginge, würde sie den ganzen Tag in der Bibliothek sitzen und lernen. Sie verschlingt Bücher geradezu und lässt keine Gelegenheit sausen, sich Wissen anzueignen. Momentan untersucht sie einige Mineralien, als der Hoflehrer Julian hinzukommt. Anneliese freut sich, ihn zu sehen, aber er benimmt sich ungewohnt steif und förmlich. Als Anneliese den Grund erfährt, nämlich, dass der Botschafter schon eingetroffen ist, merkt man deutlich ihre Verzweiflung. Sie hat sich noch nicht mit der allzu baldigen Hochzeit abgefunden.

Erikas gemeine Chefin, Madame Karpfen.

Botschafter Bismarck übergibt im Namen von König Dominic (der, noch immer verkleidet, ziemlich unglücklich wirkt, auch er will keine Fremde heiraten) ein Diamantenhalsband an die Königin, das eigentlich für Anneliese gedacht ist, aber um Seraphinas Hals landet. Anneliese bläst Trübsal und sehnt sich mehr denn je nach Freiheit, besonders nach der Freiheit, den von ihr ausgesuchten Mann zu heiraten, ihren besten Freund und Lehrer. Julian, der die Prinzessin ebenfalls heimlich liebt, was sie aber nicht weiß, tröstet sie und möchte sie auf einen Ausflug ins Dorf mitnehmen.

Im Dorf wird Anneliese mit der allgemeinen Armut der Menschen konfrontiert. Sie bemerkt aber auch Erika, die auf dem Markt singt, um Geld zu verdienen. Das Publikum ist von ihrer schönen Stimme begeistert, bis Madame Karpfen hinzukommt und ihr das erarbeitete Geld abnimmt, da sie ja noch Schulden bei ihr hat. Das Publikum zerstreut sich, und Erika kann sich nicht gegen ihre fiese Leibherrin zur Wehr setzen, obwohl ihr Kater, der sich eher wie ein Hund benehmende Wolfie, Madame Karpfen wütend anknurrt. Als Erika mit ihm allein und tieftraurig ist, kommt Anneliese zu ihr, spricht ihre Bewunderung für das schöne Lied aus und gibt Erika ein Goldstück. Erika bedankt sich und sieht der Prinzessin erstmals ins Gesicht. Beide Mädchen sind überaus erstaunt von ihrer Ähnlichkeit. Als sie die Kapuzen ihrer Mäntel abnehmen, wird deutlich, dass es tatsächlich nur einen einzigen offens

Erika und Anneliese begegnen sich.

ichtlichen Unterschied zwischen ihnen gibt: Erika hat braunes Haar, die Prinzessin ist blond. Unter ihrem Kleid verborgen trägt Anneliese außerdem ein Geburtsmal auf ihrer Schulter, das die Form einer Krone hat, während Erika kein solches besitzt. Die beiden Mädchen freunden sich an, erzählen einander von ihrem Leben und stellen dabei nur noch mehr Ähnlichkeit fest. Sie singen zusammen "Ein Mädchen wie ich".

Indessen hat sich der hündische Kater Wolfie spontan in die hübsche Seraphina verliebt, aber diese reagiert zunächst ablehnend; schließlich ist sie eine Hofkatze, während Wolfie stark an eine Straßenkatze erinnert. Aber plötzlich wird sie von Midas durch das Dorf gejagt, der ihr gefolgt ist, und Wolfie eilt ihr zur Hilfe und legt sich sogar mit Midas an - der schließlich Angst vor dem laut bellenden Wolfie bekommt und sich davonmacht. Seraphina hat nun doch Interesse an Wolfie, aber die beiden werden jäh von ihren Herinnen beim Flirten gestört. Inzwischen hat auch Julian die Prinzessin gesucht und ist ziemlich schockiert, als er sie zusammen mit Erika findet; die Ähnlichkeit, die er so unheimlich findet, amüsiert die beiden Mädchen aber nur. Anneliese muss sich mit Julian auf den Heimweg machen, möchte aber, dass Erika irgendwann zu ihr ins Schloss kommt und für sie und die Königin singt. Erika freut sich darauf und stellt dann belustigt fest, dass es tatsächlich eine Katze geschafft hat, ihrem Wolfie die Sprache zu verschlagen: er hat Liebeskummer wegen dem allzu raschen Abschied von Seraphina.

Spät am Abend ist Anneliese über ihren Studien eingeschlafen. Seraphina indessen wird von einem quietschenden Geräusch geweckt: Eine Maus saust durch das Zimmer, und Seraphina verfolgt sie mit dem Kommentar, dass sie trotz Verwöhntsein schließlich immer noch eine echte Katze sei. Sie läuft den Tier bis in den Keller nach, erwischt sie dort und muss feststellen, dass es sich um ein hölzernes Spielzeug handelt, das an einer Schnur gezogen wird. Aber bevor sie sich davonmachen kann, stülpen die Übeltäter Karl und Heinz eine Kiste über sie und verängstigen die arme Katze derart, dass sie das ganze Schloss zusammenjammert. Anneliese erwacht von Seraphinas kläglichem Miauen und sucht sie, wird aber im Keller ebenfalls gefangen genommen: Sie war das eigentliche Ziel der Aktion. Die beiden bringen Anneliese zu einer Hütte im Wald, wo sie versteckt wird, sperren aber Seraphina aus. Dieser Zustand ist allerdings nicht von Dauer: Seraphina freundet sich mit dem Pferd Erwin an, der ihr auf Dach helfen kann, wo sie durch den Schornstein wieder zu ihrer verzweifelten Herrin kriecht. Allerdings kann sie Anneliese nicht sagen, wer gerade zu Besuch war, um den Erfolg des Auftrages seiner Diener nachzuprüfen und mit seinen Plänen zu prahlen: Preminger. Anneliese ist also ahnungslos, so wie ihre Mutter. Und Seraphina ziemlich bekümmert.

Morgens sucht die Königin in Annelieses Gemächern nach ihrer Tochter. Preminger schmuggelt ihr dabei einen gefälschten Abschiedsbrief zu, den angeblich Anneliese geschrieben haben soll; in diesem steht, dass sie weggelaufen sei, um den König nicht heiraten zu müssen. Botschafter Bismarck empfindet dies als ungeheure Beleidigung gegen seinen König und besteht darauf, dass man die Ho

Erika lernt das Prinzessinnen-Benehmen

chzeit absagen müsse, wenn Anneliese nicht bis Ende des Tages zurück wäre. Einzig Julian ist schnell klar, dass der Brief gefälscht sein muss, und misstraut Preminger zutiefst. Er geht ins Dorf zu Madame Karpfens Laden und sucht Erika auf, um ihr seinen Plan zu unterbreiten:

Während er Preminger aushorchen will, soll Erika die Prinzessin ersetzen. Nach kurzem Zögern stimmt Erika zu und kommt mit Wolfie zu Julian aufs Schloss, wo dieser ihr eine blonde Perücke, ein neues Kleid und neue Schuhe verpasst. Im Lied "Prinzessin sein" erteilt er Erika Unterricht in Sachen Benimmregeln und Aufgaben einer Prinzessin. Dabei stellt sie sowohl fest, dass das von ihr schon manchmal erträumte Leben alles andere als leicht ist, als auch, dass Julian Hals über Kopf in die Prinzessin verliebt ist.

Trotz einem kleinen Stolperer wird Erika die Rolle der Prinzessin voll abgekauft (unter anderem, weil Julian die Brille der etwas kurzsichtigen Königin entwendet). Der Botschafter und die Königin sind erleichtert, der verkleidete König Dominic völlig hingerissen von der "Prinzessin", Preminger aber schockiert, da er Anneliese eingesperrt glaubte und sie auch hier nicht als Erika erkennt. Er macht sich davon, wobei Wolfie ihn anknurrt und einen Zweig von Premingers Schuh findet. Julian stuft diesen als Zweig einer Silbertanne ein, die nur im westlichen Wald wächst. Ihm kommt der Verdacht, dass er die Prinzessin dort finden könnte.

Anneliese und Seraphina tricksen ihre trottligen Wächter aus und entkommen ihnen mithilfe von Erwin. Kurz darauf ist Preminger bei der Waldhütte und beschimpft Karl und Heinz, da sie die Prinzessin haben entkommen lassen (auch wenn er dabei an die verkleidete Erika denkt). Julian hat die Hütte gefunden und belauscht das Gespräch; er erfährt von Premingers Plänen, König zu werden, während Preminger auffällt, dass die "Prinzessin" der Königin nicht gesagt hat, dass sie entführt wurde (weil Erika sich mit Julian auf eine andere Geschichte geeinigt hat). Bevor er dieses Rätsel lösen kann, bemerkt er Julian. Karl und Heinz nehmen ihn gefangen.

Erwin hat inzwischen Anneliese und Seraphina zum Schloss gebracht, aber ein Wächter brüllt Anneliese an, sie könne nicht die Prinzessin sein, da er die gerade beim Abendessen mit der Königin gesehen habe. Anneliese versteht nicht, aber sie hat keine andere Wahl, als zu gehen. Sie sucht Madame Karpfens Schneiderei im Dorf auf, in der Hoffnung, dort Erika zu finden, aber Madame Karpfen hält sie selbst für Erika und sperrt sie zur Zwangsarb

König Dominic, als Page verkleidet

eit ein, ohne ihr zuzuhören. Anneliese vetraut sich Erikas Kollegin an. Die beiden schicken Seraphina zum Schloss; sie trägt einen Zettel mit der Aufschrift "Madame Karpfens Schneiderei" und Annelieses Ring. Doch Seraphina ist ziemlich verängstigt und kauert sich irgendwo im nächtlichen Dorf zusammen, weil überall um sie herum Hunde jaulen.

Ab dem Morgen hat Erika mit ihrer neuen Rolle als Prinzessin zu kämpfen, sie gibt sich alle Mühe, obwohl sie sich ziemlich Sorgen macht, denn sie hat Julians Verschwinden bemerkt. Aber auch Wolfie macht ihr Sorgen. Er versucht, sich mehr wie eine Katze zu benehmen und unterdrückt seine sonstige Art. Erika singt für ihn "Ich mag dich so, wie du bist" und überzeugt ihn davon, dass er ihr lieber ist, wenn er sich so typisch hündisch benimmt. Dieses Lied hat zufällig auch König Dominic gehört, der gegenüber der "Prinzessin" endlich seine Maske des Pagen ablegen wollte. Das Lied überzeugt ihn endgültig davon, dass die ihm zuvor schon sympathische "Prinzessin" ein sehr liebenswürdiger Mensch ist.

Auch Anneliese macht sich eine gute Freundin: Sie unterstützt Erikas Kollegin beim Nähen, während sie darauf hofft, dass jemand ihre Botschaft finden möge.

Erika ist ziemlich kopflos. Sie befürchtet, ohne Julian die ganze Geschichte nicht durchzustehen. Außerdem macht Preminger ihr Angst, der sie abholt, um sie dem König vorzustellen. Aber wider Erwarten erleben Erika in der Verkleidung von Anneliese und König Dominic, inzwischen ohne Verkleidung, einen schönen Tag miteinander, während dem sie sich ineinander verlieben. Dieser Tag wird begleitet v

Der König von Damica und das Dorfmädchen...

on dem Lied "Liebst du mich, wie ich bin", das die zwei gemeinsam singen. Aber Erika kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie Dominic belügt.

In der darauffolgenden Nacht erreicht Seraphina endlich das Schloss - und läuft prompt Midas und Preminger in die Arme. Preminger findet den Ring und den Zettel aus der Schneiderei und geht dorthin. Er ist überrascht, die Prinzessin zu finden, schaltet aber schnell: Da sie keine Ahnung von seinen Machenschaften hat und ihm vertraut, nimmt er sie mit. Zwischendurch hat Erwin zwar Seraphina aus Premingers Satteltasche befreit, aber die Prinzessin und ihre Katze werden zur alten Mine gebracht, wo Anneliese zu spät begreift, was Sache ist. Karl und Heinz sperren sie zusammen mit Julian in die Mine. Preminger bemerkt noch, statt ihrer werde er nun die Königin heiraten. Er will der Königin außerdem den Ring der Prinzessin zeigen, um ihr weiszumachen, Anneliese sei tot. Tatsächlich will er sie umbringen; auf seinen Befehl hin bringen Karl und Heinz die Mine zum Einsturz, aber obwohl sie nun endgültig von der Außenwelt abgeschnitten sind, übersteht der Raum, in dem die drei eingesperrt sind, unbeschadet den Einsturz. Erwin bringt Preminger und seine Knechte betrübt zum Schloss.

Dort schenkt Dominic gerade Erika, die er ja immer noch für Anneliese hält, einen Ring, um die Verlobung offiziell zu machen. Preminger platzt aber herein und lässt den Schwindel auffliegen. Auch die Königin muss anhand des fehlenden Geburtsmales auf Erikas Schulter nun einsehen, dass sie nicht ihre Tochter vor sich hat. Preminger behauptet, Erika habe in gemeinschaftlicher Verschwörung mit Julian die Prinzessin entführt und umge

Anneliese und Julian haben Gelegenheit, sich auszusprechen.

bracht, Erikas Versuch, die Wahrheit zu sagen, wird ignoriert, einzig Dominic will ihr glauben. Midas reißt Erika die blonde Perücke herunter, dann wird sie verhaftet. Die Königin ist angesichts von Annelieses Tod völlig verzweifelt. Auch Erika, die im Gefängnis vor sich hin singt, weiß nicht mehr ein noch aus. In der Mine versucht Julian, einen Weg nach oben freizuhacken, allerdings vergeblich. Dabei wird ein Stein auf Seraphina geschleudert, die empört aufkreischt. Anneliese entschuldigt sich bei ihr und betrachtet den Stein genauer. Er ist in der Mitte auseinandergebrochen und innen hohl. Trotz der grauen Hülle verbirgt sich im Inneren des Steines eine wahre Fülle an Juwelkristallen. Das bringt Anneliese auf eine Idee. Sie spricht sich endlich mit Julian aus und vergleicht ihn mit dem Stein; er sei "eine unscheinbare Hülle mit einem großen Schatz im Inneren". Die beiden gestehen einander ihre Liebe und Julian verspricht Anneliese, dass er sie befreien werde.

Die ganze Mine ist voll von Juwelen.

Inzwischen hat Preminger der Königin gesagt, dass er sehr reich ist und in der Lage, die katastrophale wirtschaftliche Situation im Reich zu beenden. Er will aber im Gegenzug die Königskrone. Die Königin nimmt ziemlich verzweifelt an, obwohl sie scheinbar davon ausgeht, dass diese Ehe nur die Hölle werden kann. Noch am selben Tag soll die Trauung stattfinden, so laufen die Hochzeitsvorbereitungen an. Erwin, der gerade nicht im Dienst von Karl, Heinz oder Preminger steht, erinnert sich seiner Freundschaft zu Seraphina. Er sucht Wolfie auf und bittet ihn, mit ihm zur Mine zu kommen, um Anneliese und Seraphina zu helfen. Dort angekommen, macht Wolfie sich seine hündischen Eigenarten zunutze. Er spürt einen alten Schacht zu der Mine auf, der zwar schon längst unter der Erde liegt, aber dafür nicht, wie der Haupteingang, von den Minentrümmern verschüttet ist. Er gräbt den Schacht aus und gelangt auf diesem Weg - direkt senkrecht hinunter - zu Anneliese, Julian und Seraphina. Anneliese kommt auf die Idee, die von Julian angeschlagene Grundwasserquelle auszugraben, damit der ganze Schacht voll Wasser laufen kann. In einem Holzfass werden sie, Julian und die beiden Katzen unbeschadet nach oben getragen.

Preminger muss feststellen, dass er in der Königin nicht eben eine willige Braut hat, aber da er Anneliese tot glaubt, ist es ihm egal. Erika hat inzwischen neue Kraft geschöpft und feilt an ihrem eigenen Fluchtplan: Sie betäubt den Wächter der Gefängniszelle mit ihrer schönen Stimme, stiehlt den Schlüssel und bricht aus. Zwar fängt ein anderer Wächter sie ab, der behauptet, sie auf Befehl der Königin hin ins Schloss zu bringen, aber er stellt sich als Dominic heraus, der sie immer noch liebt und ihr glaubt, dass Preminger gelogen hat.

Auf der Hochzeit ihrer Mutter treffen Anneliese und Julian zeitgleich mit Erika und Dominic ein. Anneliese entlarvt Preminger, der auf Erwins Rücken die Flucht ergreift. Julian und Dominic verfolgen ihn auf Pferden, während die Prinzessin und ihre beste Freundin die Trottel Karl und Heinz stellen. Auch Mid

Anneliese und Erika

as bekommt sein Fett weg: Wolfie und Seraphina sorgen dafür, dass er sich einen Zahn ausbeißt. Und Erwin, der schon lange von Preminger misshandelt wird, hat endlich genug von den Beschimpfungen und Peitschenhieben. Mitten in Premingers Flucht macht er eine Kehrtwende, rennt zurück auf die Hochzeitsgesellschaft und wirft seinen ungeliebten Herren mitten ins Buffett. Anneliese gesteht ihrer Mutter, die sehr froh ist, ihre Tochter wiederzuhaben, dass sie Julian liebt und nur ihn heiraten will. Trotzdem ist sie bereit, das Beste für das Wohl ihres Volkes zu geben: Innerhalb weniger Monate wird die Mine wieder errichtet und eine neue Industrie aufgebaut, die nicht auf Gold, sondern auf den Juwelkristallen basiert. Sie entzieht außerdem der fiesen Madame Karpfen sämtliche königlichen Aufträge; die geht pleite und muss das Dorf verlassen. Die neue Hofschneiderin wird Erikas Kollegin, mit der ja inzwischen auch die Prinzessin gut bekannt ist. Erika selbst bekommt von Anneliese ihre Schulden abbezahlt und ein Pferd geschenkt. Sie möchte endlich ihren Traum wahrmachen und als Sängerin durch die Welt ziehen. Zuvor schenkt Dominic ihr den Ring, der eigentlich Anneliese und der arrangierten Hochzeit zugedacht

Julian heiratet Anneliese, Dominic heiratet Erika.

war. Damit geht er das Risiko ein, sich einzig und allein einer Heirat mit Erika zu verpflichten, was den Beamten seines Reiches Damica nicht gefallen dürfte, aber Dominic ist es egal.

Monate vergehen. Erika sehnt sich immer mehr nach ihrem Heimatdorf, nach Anneliese und nach Dominic. Sie kehrt (begleitet von dem Lied "Dein Herz weist dir den Weg") zurück und heiratet den König - am selben Tag heiratet Anneliese auch Julian. Außerdem wird ein glückliches Paar aus Wolfie und Seraphina. Die beiden bekommen einen gewaltigen Wurf Babykätzchen. Und einige davon bellen...

Lieder[]

  1. "Frei" - Anneliese und Erika
  2. "Wie schlag ich das aus?" - Preminger
  3. "Dein Herz weist dir den Weg" - Erika
  4. "Ich bin wie du" - Anneliese und Erika
  5. "Prinzessin sein" - Erika und Julian
  6. "Eine Katze wie du" - Erika
  7. "Liebst du mich wie ich bin" - Erika und König Dominic
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